Elektroautos brennen statistisch seltener als Verbrenner. Wenn sie brennen, ist der Brand aber schwer zu löschen, dauert lange und kann Stunden später erneut aufflammen. Darauf müssen Garagen und Parkhäuser vorbereitet sein.
Gerät die Traktionsbatterie in Brand, laufen die Zellen nacheinander durch. Das Feuer erzeugt seinen eigenen Sauerstoff, entwickelt Temperaturen über 1000 Grad und setzt giftige Gase frei. Feuerwehren brauchen mehrere tausend Liter Wasser, um die Batterie zu kühlen — löschen im klassischen Sinn geht nicht.
Die Bridgehill Fahrzeug-Löschdecke wird von zwei Personen über das brennende Fahrzeug gezogen. Sie erstickt den Brand der Karosserie, des Innenraums und der Reifen, hält Rauch und Strahlungswärme zurück und verhindert, dass der Brand auf Nachbarfahrzeuge oder das Gebäude übergreift. Die Batterie selbst brennt unter der Decke kontrolliert aus oder wird von der Feuerwehr gekühlt. Bei Verbrennern löscht die Decke den Brand vollständig.
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Nein. Statistiken aus mehreren Ländern zeigen deutlich weniger Brände pro Fahrzeug. Der Brand ist aber schwerer zu kontrollieren.
Nein. Ein Handfeuerlöscher reicht nicht einmal für einen Reifenbrand, geschweige denn für die Batterie. Abstand halten und Feuerwehr alarmieren.
Für Autogaragen, Parkhäuser, Betriebe mit Fahrzeugflotte oder Ladestationen, Feuerwehren, Abschleppdienste und Fähren. Auch Autohändler mit E-Fahrzeugen im Showroom.
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Quellen: Empa und BFB (Beratungsstelle für Brandverhütung) zu Elektrofahrzeugbränden; Bridgehill Herstellerangaben. Autor: 4 Hands GmbH, Feuerthalen.