Als Eigentümer- oder Nutzerschaft von Bauten und Anlagen sind Sie für die Brandsicherheit verantwortlich (VKF, Brandverhütung, Kapitel 4). Sicherheitsbeauftragte (SIBE) stellen die Brandsicherheit im Rahmen der Vorschriften sicher und überwachen den baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutz.
Wir übernehmen dies für Sie auf Mandatsbasis — flexibel, kompetent und ohne eigene Stelle im Betrieb.
Der Sicherheitsbeauftragte Brandschutz – kurz SiBe – ist die Person im Betrieb, die dafür sorgt, dass Brandschutzmassnahmen eingehalten, geprüft und dokumentiert werden. Die VKF-Brandschutzvorschriften verlangen für Bauten mit erhöhter Personen- oder Brandgefährdung eine solche Ansprechperson. Viele KMU haben niemanden, der die Zeit und das Fachwissen dafür hat. Genau dafür bieten wir den SiBe auf Mandatsbasis: Sie behalten die Verantwortung als Eigentümer oder Betreiber, wir übernehmen die Aufgaben.
Der SiBe führt regelmässige Begehungen durch, kontrolliert Fluchtwege, Brandabschnitte, Löscheinrichtungen, Kennzeichnung und Brandlasten. Er hält die Brandschutzdokumentation aktuell, koordiniert die Wartung von Feuerlöschern und Brandmeldeanlage, organisiert Schulungen und Evakuationsübungen und ist Ansprechperson für Gebäudeversicherung, Feuerpolizei und Feuerwehr. Bei Umbauten, neuen Mietern oder veränderter Nutzung prüft er, ob das Brandschutzkonzept noch stimmt.
Ein externer SiBe bringt Fachwissen mit, das im Betrieb sonst aufgebaut und aktuell gehalten werden müsste. Er sieht Gebäude mit neutralen Augen und übersieht keine Betriebsblindheit. Der Aufwand ist planbar: eine feste Anzahl Begehungen pro Jahr, ein fester Preis, ein Protokoll pro Termin. Die Grenze: Die rechtliche Verantwortung bleibt beim Eigentümer beziehungsweise bei der Geschäftsleitung. Der Mandats-SiBe berät, prüft und dokumentiert, entscheiden und umsetzen muss der Betrieb.
Die VKF-Brandschutzrichtlinie «Brandverhütung und organisatorischer Brandschutz» verlangt, dass Eigentümer und Nutzer eine für den Brandschutz verantwortliche Person bestimmen; bei Bauten mit erhöhtem Risiko, etwa Beherbergung, Verkauf, Industrie oder Räumen mit grosser Personenbelegung, muss diese Person ausgebildet sein. Die EKAS-Richtlinie 6508 verpflichtet Arbeitgeber zusätzlich, Sicherheitsfachleute beizuziehen, wenn die betrieblichen Gefahren das erfordern. Kantonale Feuerpolizeien verlangen den SiBe-Nachweis bei Abnahmen und periodischen Kontrollen.
Zum Start machen wir eine Brandschutzkontrolle mit Bericht und Massnahmenliste. Danach folgen die vereinbarten Begehungen, meist ein- bis viermal pro Jahr, jede mit Protokoll, Fotos und Fristen. Wir führen das Brandschutzdossier, erinnern an Wartungen und Schulungen und stehen für Behördenkontakte zur Verfügung. Das Mandat läuft jährlich und ist kündbar. Wie ein Bericht aussieht, zeigt der Musterbericht.
Jeder Betrieb muss eine für den Brandschutz verantwortliche Person bestimmen. Ausgebildet muss sie sein, wenn das Gebäude eine Nutzung mit erhöhtem Risiko hat (Beherbergung, Verkauf, Industrie, grosse Personenbelegung). Ob das bei Ihnen zutrifft, klären wir in einem kostenlosen Erstgespräch.
Preis auf Anfrage, abhängig von Gebäudegrösse, Nutzung und Anzahl Begehungen. Sie erhalten eine Jahrespauschale mit festem Leistungsumfang.
Ja. Eigentümer und Geschäftsleitung bleiben rechtlich verantwortlich. Der externe SiBe prüft, berät, dokumentiert und schlägt Massnahmen vor; die Umsetzung entscheidet der Betrieb.
Je nach Risiko ein- bis viermal pro Jahr, zusätzlich bei Umbauten, Nutzungsänderungen oder nach einem Ereignis. Jede Begehung wird protokolliert.
Wir bereiten die Kontrolle vor, sind auf Wunsch vor Ort und übergeben das Brandschutzdossier mit allen Protokollen, Wartungsnachweisen und Schulungsbelegen.
Ja, jährlich auf das Ende der Laufzeit. Das Brandschutzdossier gehört Ihnen und bleibt bei Ihnen.
Vor Ort in Schaffhausen, Winterthur, im Zürcher Weinland, Thurgau und Zürich.