Wenn der Alarm geht, bleiben wenige Minuten. Ob alle das Gebäude verlassen, entscheidet sich vorher: mit einem Evakuierungsplan, den jeder kennt, und einer Übung pro Jahr. So bauen Sie die Organisation für Ihren Betrieb auf.
Evakuierung ist das geordnete Verlassen eines Gebäudes bei Brand, Gasaustritt, Bombendrohung oder Einsturzgefahr. Die VKF-Brandschutzrichtlinie «Brandverhütung und organisatorischer Brandschutz» verlangt, dass Eigentümer und Betreiber die Alarmierung, die Räumung und das Verhalten im Brandfall regeln. Für Bauten mit grosser Personenbelegung, Beherbergung, Verkauf, Schulen und Heime sind Evakuierungskonzept, Fluchtwegpläne und regelmässige Übungen vorgeschrieben. Für alle anderen Betriebe gilt über die EKAS-Richtlinie 6508: Mitarbeitende müssen wissen, wie sie sich im Notfall verhalten. Ein Evakuierungsplan auf einer A4-Seite erfüllt das.
Der Fluchtwegplan ist der sichtbare Teil des Konzepts: ein Grundriss pro Stockwerk mit dem Standort des Betrachters, den Fluchtwegen in Grün, Feuerlöschern und Handalarmtastern in Rot, der Sammelstelle und den Verhaltensregeln im Brandfall. Er wird nach ISO 23601 gestaltet, in Blickrichtung ausgerichtet und an Stockwerkzugängen, Liften, Treppenhäusern und in Publikumsräumen auf Augenhöhe montiert. Wir erstellen Fluchtwegpläne auf Basis Ihrer Grundrisse, prüfen die Wege vor Ort und liefern die Pläne gerahmt oder als Aluschild, abgestimmt auf die Fluchtweg-Signalisation.
Eine Übung zeigt, ob der Plan funktioniert. Kündigen Sie die erste Übung an, die folgenden nicht. Messen Sie die Zeit bis zur vollständigen Sammlung, notieren Sie Blockaden, unklare Zuständigkeiten und Personen, die nicht reagiert haben. Halten Sie Datum, Dauer und Massnahmen in einem Protokoll fest, das gehört ins Brandschutzdossier und wird bei Kontrollen verlangt. Wir begleiten Übungen als externer Beobachter, schulen Ihre Evakuierungsverantwortlichen und übernehmen als SiBe auf Mandatsbasis die jährliche Planung.
Begehung, Fluchtwegpläne nach VKF und ISO 23601 pro Stockwerk, Evakuierungsplan als A4-Dokument, Sammelstellen-Schild, Einweisung Ihrer Verantwortlichen. Auf Wunsch mit jährlicher Übung.
Sechs Fragen, sofortiges Ergebnis mit Ampel und nächsten Schritten. Keine Anmeldung.
Die VKF verlangt für Bauten mit grosser Personenbelegung, Beherbergung, Verkauf, Schulen und Heime eine Brandschutz- und Evakuierungsorganisation mit Plänen. Für kleine Betriebe gibt es keine ausdrückliche Pflicht, die EKAS-Richtlinie 6508 verlangt aber, dass Mitarbeitende wissen, wie sie sich im Notfall verhalten. Ein einfacher Plan erfüllt das.
Der Fluchtwegplan ist der Aushang mit Grundriss, Standort, Fluchtwegen, Löschern und Sammelstelle. Der Evakuierungsplan (Evakuierungskonzept) beschreibt zusätzlich die Organisation: wer alarmiert, wer räumt, wer zählt, wer die Feuerwehr einweist.
Empfohlen einmal pro Jahr, in Schulen, Heimen und Hotels von den Kantonen meist verlangt. Nach jeder Übung kurz protokollieren: Dauer, Probleme, Massnahmen.
An jedem Stockwerkzugang, bei Liften und Treppenhäusern und in Räumen mit Publikum, in Augenhöhe, ausgerichtet nach Blickrichtung des Betrachters (Standortpunkt «Sie befinden sich hier»).
Preis auf Anfrage. Wir erstellen den Plan auf Basis Ihrer Grundrisse nach VKF und ISO 23601, liefern ihn gerahmt oder als Aluschild und montieren ihn auf Wunsch.
Jede Person, die einen Brand oder eine Gefahr erkennt, alarmiert sofort. Die Räumung ordnet die im Evakuierungsplan bestimmte Person an, meist der Sicherheitsbeauftragte oder die Geschäftsleitung; im Zweifel wird geräumt.
Wir beraten herstellerneutral und kommen in der Deutschschweiz vor Ort. Offerte innert eines Werktags.
Quellen: VKF-Brandschutzrichtlinie «Brandverhütung und organisatorischer Brandschutz»; EKAS-Richtlinie 6508; ISO 23601 (Fluchtwegpläne). Autor: 4 Hands GmbH, Feuerthalen.