Brandschutz muss funktionieren. Er muss aber nicht die Umwelt belasten: Fluorfreie Löschmittel, Wassernebel statt Pulver, Wartung statt Neukauf und ein zweites Leben für ausgediente Löscher. So sieht das bei uns konkret aus.
Klassische Schaumlöscher enthalten per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS). Sie bauen sich in der Umwelt nicht ab, reichern sich in Boden, Wasser und Körper an und werden in der EU und in der Schweiz schrittweise verboten. Wer heute Löscher ersetzt oder neu beschafft, entscheidet für die nächsten 20 Jahre.
Dazu kommt der Löschmitteleinsatz selbst: Pulver verteilt sich im ganzen Raum und muss als Abfall entsorgt werden, kontaminiertes Löschwasser belastet Kanalisation und Boden. Ein Wassernebellöscher hinterlässt Wasserdampf. Und ein gewarteter Löscher hält 20 bis 25 Jahre; ein weggeworfener ist Stahl, Ventil und Löschmittel im Abfall.
Fluor- und lösungsmittelfrei, volle Löschleistung nach EN 3, VKF-anerkannt. Der Ersatz für alte Fluorschaumlöscher.
Reines Wasser, fein zerstäubt: löscht A, B und F ohne Rückstände. Für Küche, Büro, Schule und Pflege.
Alle drei Jahre geprüft hält ein Löscher 20 bis 25 Jahre. Wir warten herstellerneutral und erinnern an den Termin.
Ausgediente Löscher werden in Feuerthalen zu Mini-Bar und Zündholzspender: Handarbeit, Unikat, zweites Leben.
Bei der Brandschutzberatung nehmen wir den Löscherbestand auf, kennzeichnen fluorhaltige Geräte und schlagen einen Umstiegsplan über die nächsten Wartungszyklen vor. In der Brandschutzschulung zeigen wir am Feuer, dass Wassernebel und fluorfreier Schaum gleich gut löschen wie die alten Mittel.
PFAS sind fluorierte Chemikalien, die Schaum filmbildend und hitzestabil machen. Sie bauen sich nicht ab und gelten als gesundheitsschädlich. Moderne fluorfreie Schäume erreichen die gleiche Löschleistung ohne diese Stoffe.
Noch nicht zwingend. Die Regulierung sieht Übergangsfristen vor. Sinnvoll ist der Wechsel bei der nächsten Wartung, wenn das Löschmittel ohnehin ersetzt wird, oder bei Neubeschaffung.
Für Brandklassen A, B und F in Innenräumen ja; das Rating steht auf der Etikette und ist VKF-geprüft. Pulver bleibt bei Gasbränden (Klasse C), Frost und sehr hoher Löschleistung pro Kilogramm im Vorteil.
Wir entleeren sie fachgerecht, führen Löschmittel und Behälter der Verwertung zu oder bauen geeignete Geräte in unserer Werkstatt zu Upcycling-Objekten um.
Direkte Förderungen gibt es nicht. Fluorfreie Löschmittel und dokumentierte Wartung zahlen aber in Umweltmanagementsysteme (ISO 14001) und Nachhaltigkeitsberichte ein; wir liefern die Nachweise.